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Textalternate  Hinweise zur Prüfungsordnung Informatik 2003 (Diplom/Bachelor)
Fulltext:
PO'03 Informatik -- Hinweise für Studierende und Lehrende
DPA Informatik
05.05.2004
In den vergangenen zwei Jahren wurde der bisherige Diplom-Studiengang (SG) Informatik (nach
DPO'93) umstrukturiert. Es werden nun zwei verschiedene Studienmodelle unterstützt:
· Diplom-Studium nach DPO'03: Der Diplom-SG ist primär für jene konzipiert, die ein einzügiges, 9-semestriges Informatikstudium an der Uni Bremen absolvieren wollen.
· Bachelor-Studium (ggf. mit anschließendem Master-Studium): Das 6-semestrige BachelorStudium ist primär für jene konzipiert, die
- bereits nach drei Jahren die Universität mit einem berufsqualifizierenden Abschluß verlassen wollen, oder
- auf dem Bachelor-Studium (sofort oder nach einer Berufsphase) ein Master-Studium
Informatik an der Uni Bremen oder einer anderen Universität im In- oder Ausland aufsetzen wollen, oder
- auf dem Bachelor-Studium (sofort oder nach einer Berufsphase) ein Master-Studium in
einem anderen, verwandten Fach an der Uni Bremen oder einer anderen Universität im
In- oder Ausland aufsetzen wollen.
Das vorliegende Papier beschreibt wesentliche Aspekte der 2002 bzw. 2003 verabschiedeten
Diplom-/Bachelor-/Master-Prüfungsordnung (PO'03) sowie die dazu vom Prüfungsausschuß (PA)
Informatik am 05.05.2004 beschlossenen Ausführungsbestimmungen. Es ist wie folgt strukturiert:
1. Allgemeine Hinweise für alle Informatik-SGe
1.1 Formen/Umfang von Prüfungen
1.2 ,,Modulprüfung`` vs. ,,abgeschichtete Prüfung``
1.3 Anmeldung zu Prüfungen
1.4 Bestehen/Nichtbestehen von Prüfungen
1.5 Notenberechnung
1.6 Gruppenarbeit
1.7 Struktur des Studienangebots, Modulnummer
1.8 Kreditpunkte (CP)
1.9 Modulkategorien
1.10 Voraussetzungen
1.11 Sprache des Lehrangebots
1.12 Informatik-Wahlpflicht (Informatik-WP)
1.13 Freie Wahlpflicht (freie WP)
1.14 Independent Studies
1.15 Anerkennungsverfahren
2. Besondere Hinweise für den Diplom-SG Informatik
2.1 Studienplan nach DPO'03
2.2 Gültigkeit
2.3 Übergangsregelung DPO'93 DPO'03
3. Besondere Hinweise für den Bachelor-/Master-SG Informatik
3.1 Status der PO
3.2 Studienplan nach Bachelor-PO
3.3 Ausführungsbestimmungen des Prüfungsausschuß
3.4 Bachelor-Projekte innerhalb von Diplomprojekten
3.5 Start des Master-SG Informatik
Weitere Materialien
Unter http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info sind weitere Informationsmaterialien
zu finden, u. a.:
· Diplomprüfungsordnung Informatik '03 (DPO'03) -- ist zusammen mit einem fachunabhängigen allgemeinen Teil zu lesen (s. nächster Spiegelstrich)
· Allgemeiner Teil der Diplomprüfungsordnung (AT-DPO)
· Vorläufig genehmigte Bachelor-/Masterprüfungsordnung Informatik
· Inhaltsbeschreibungen der üblicherweise regelmäßig angebotenen Module
· 4-Semesterplanung
· Kategorisierungen der LVs vor SoSe'03
· Mögliche Ausrichtungen für Studienpläne für den Bachelor/Master-SG
· Übergangsregelung DPO'93 DPO'03
· Übergangsregelung Informatik-Diplom (DPO'93) Informatik-Bachelor
· Zulassungsordnung für den Master-SG
- 3 1. Allgemeine Hinweise für alle Informatik-SGe
Das Studium ist vollständig modularisiert. Für jedes Modul wird eine gewisse Anzahl von Kreditpunkten (Credit Points, CP) vergeben. Für jeden Studienabschluß muß eine bestimmte Anzahl
von CP gesammelt werden, wobei die Randbedingungen der PO eingehalten werden müssen (s.
Abschnitte 2 und 3).
1.1. Formen/Umfang von Prüfungen
Alle Module werden über Prüfungen abgeschlossen. Typische Prüfungsformen sind:
· Bearbeitung von Übungsaufgaben und Fachgespräch (ca. 5-10 min/Person)
· Referat und schriftliche Ausarbeitung
· mündliche Prüfung (20-30 min/Person, Beisitzer, Protokoll).
Von der obigen Liste abweichende Prüfungsformen können im Rahmen der Scheinverhandlungen
verabredet werden. Der Prüfungsausschuß (PA) bittet um Information über Abweichungen dieser
Art.
Die mündliche Prüfung ist damit nur eine der möglichen Prüfungsformen. Sie spielt nur insofern
eine ausgezeichnete Rolle, als daß für jeden Studienabschluß eine Mindestzahl von mündlichen
Prüfungen vorgeschrieben ist. Die von der PO vorgeschriebenen mündlichen Prüfungen müssen
benotet sein, einen Umfang von jeweils mind. 4 CP haben und dürfen nicht alle aus demselben
Modulbereich stammen (nur eine der Prüfungen darf außerhalb der Informatik liegen). Weitere
mündliche Prüfungen sind erlaubt (für sie gelten diese Einschränkungen dann nicht). Für Aufbau- und Vertiefungsmodule (s. unten) der LV-Form Kurs oder Vorlesung sollen mündliche Prüfungen regelhaft angeboten werden. Für Seminare, Praktika und Independent Studies werden
hingegen keine mündlichen Prüfungen angeboten, da diese LV-Formen ja primär auf die intensive
Bearbeitung von Literatur bzw. eine praktische Beschäftigung mit dem jeweiligen Stoff ausgelegt
sind, was sich nicht über eine mündliche Prüfung realisieren läßt. In begründeten Fällen kann der
PA Ausnahmen beschließen.
Der Aufwand für ein Modul soll über die CP-Angabe bestimmt werden. Jeder Kreditpunkt sollte
einem studentischen Aufwand von 25-30 Zeitstunden entsprechen. Es wird davon ausgegangen,
daß ein/e durchschnittliche/r Vollzeitstudent/in 30 CP pro Semester absolvieren kann (dabei sind
auch wesentliche Teile der vorlesungsfreien Zeit eingerechnet).
· Für die Studierenden bedeutet dies: Wer in signifikantem Ausmaß nebenbei jobbt, wird dieses Pensum nur unter großen Mühen erfolgreich bewerkstelligen können. Erfolgreich meint
dabei nicht nur den eigentlichen Erwerb der Prüfungsleistungen (diese werden i. a. nur einen
relativ kleinen Teil des Stoffes umfassen), sondern ein fundiertes Verständnis des in den
gewählten Modulen erarbeiteten Stoffes. Viele Studienabbrecher scheitern nicht zuletzt
daran, daß sie zu oberflächlich studieren (d. h. sich zuviele Kurse auf einmal zumuten, die
zugehörigen Scheine u. U. sogar erwerben, aber letztlich inhaltlich den Faden verlieren).
· Für die Lehrenden bedeutet dies: Übungsaufgabenumfang (+Fachgespräch), Referatsthemen/Ausarbeitungsumfang, Stoffumfang bei mündlichen Prüfungen sollten auf diesen Aufwand abgestimmt sein (d. h. eine Veranstaltung mit xx CP sollte unabhängig von der Prüfungsform grob denselben Aufwand haben). So sollte z. B. die erforderliche Stofftiefe bei
- 4 einer mündlichen Prüfung deutlich größer sein als bei einem Fachgespräch.
Darüber hinaus sollte in Bezug auf die ersten Semester (das ,,Grundstudium``) auch bedacht
werden, daß alle Kurse jetzt prüfungsrelevant sind (die Übungsaufgaben sollten also ggf. entsprechend reduziert werden). Die folgende Tabelle stellt diese Änderung dar1:
Prüfungsrelevant nach DPO'93 Prüfungsrelevant nach PO'03
1. Sem. Mathe1, PI1, FachInf.1 Mathe1, PI1, ThI1, FachInf.1, Propädeutik
2. Sem. Mathe2, PI2, TeI1, FachInf.2, IuG2 Mathe2, PI2, TeI1, FachInf.2, WP (2CP)
3. Sem. Mathe3, TeI2, STS PI3, TeI2, STS, WP (10CP)
4. Sem. ThI2, SWP SW-Projekt, IuG, Theorie-WP, WP (6CP)
Alle Prüfungsleistungen zu einem Modul müssen in der Modullaufzeit (bis zum Beginn der Vorlesungszeit des nachfolgenden Semesters) erstmalig erbracht sein. Eine Wiederholungsprüfung
(s. unten) kann auch noch in der ersten Hälfte des nachfolgenden Semesters abgelegt werden.
Alle schriftlichen Modulleistungen sollen innerhalb von drei Wochen bewertet sein (für
Abschlußarbeiten gelten längere Fristen).
1.2. ,,Modulprüfung`` vs. ,,abgeschichtete Prüfung``
Im Sprachgebrauch haben sich (fälschlicherweise) die Begriffe ,,Modulprüfung`` für eine mündliche Prüfung nach PO'03 und ,,abgeschichtete Prüfung`` für eine mündliche Prüfung nach
DPO'93 durchgesetzt. Die mündlichen Prüfungen nach PO'03 ersetzen in gewisser Weise die
mündlichen Prüfungen der DPO'93. Sie laufen im Prinzip ähnlich ab: punktuelle Prüfung von
20-30min Dauer je Kandidat/in, Beisitzer/in (i.d.R. Informatik-WiMi), Protokoll. Wesentliche
Unterschiede der mündlichen Prüfung '03 gegenüber der mündlichen Prüfung '93 sind:
· Die mündliche Prüfung nach PO'03 umfaßt nur den Stoff eines einzelnen Moduls und nicht
eines ganzen Fachgebiets (man erhält daher auch nur die CP dieses Moduls). Der/die Prüfende ist der/die Veranstalter/in.
· Eine gesonderte Anmeldung -- über die Modulanmeldung (s. unten) und natürlich eine Terminabsprache hinaus -- ist nicht erforderlich.
1.3. Modulanmeldung
Soll ein Modul prüfungsrelevant erbracht werden (und damit in den Vordiplom-/Diplom-/Bachelor-Abschluß eingebracht werden), muß im Vorfeld eine verbindliche
Anmeldung vorgenommen werden. Diese erfolgt im Regelfall maximal vier Wochen nach
Beginn der Vorlesungszeit (Ausnahmen s. unten) und zur Zeit über ein Formular, in das man alle
prüfungsrelevanten Module des laufenden Semesters einträgt (auch jene aus anderen SGen, die
man im Bereich freie Wahlpflicht einbringen möchte). Dieses Formular ist unter http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info erhältlich und zum dort genannten Stichtag in der
1 Abkürzungen: ThI (Theoretische Informatik), PI (Praktische Informatik), TeI (Technische Informatik),
STS (Soziotechnische Systeme), SWP (Softwareprojekt), FachInf (Fachinformatik: Medien/Wirtschaft/Produktion), IuG (Informatik und Gesellschaft), WP (Wahlpflicht).
- 5 Geschäftsstelle des PA (MZH 7170) abzugeben (mittelfristig ist ein rechnergestütztes Anmeldeverfahren absehbar). Mit der Modulanmeldung ist noch keine Entscheidung zwischen alternativen in diesem Modul angebotenen Prüfungsformen verbunden.
Für jedes Modul muß bei der Modulanmeldung angegeben werden, um die wievielte Anmeldung
es sich handelt. Jedes Modul kann nur zweimal (in gewissen Ausnahmefällen dreimal) belegt
werden (s. unten).
Sonderfälle:
· Blockkurse: Da für Blockkurse natürlicherweise andere zeitliche Randbedingungen gelten als
für ,,normale`` Lehrveranstaltungen, gibt es auch abweichende Anmeldemodalitäten. Die
Anmeldung erfolgt wie oben beschrieben, allerdings kann man die Anmeldung bis zur Hälfte
der Veranstaltungszeit des Blockkurses zurückziehen. Bei einem Blockkurs, der bereits vor
dem Stichtag abgeschlossen ist, erfolgt die Anmeldung damit erst im Nachhinein.
· Projekt: Die Anmeldung zum Projekt erfolgt zum oben genannten Stichtag innerhalb des
ersten Projektsemesters. Damit in der Anfangszeit des Projekts noch ein Verlassen oder
Wechseln des Projekts möglich ist, ohne daß dies formal als ,,nicht bestanden`` gilt, kann man
die Anmeldung bei einem Diplomprojekt bis zum Ende des ersten Semesters (31.3.), bei
einem Bachelorprojekt bis zur Hälfte des ersten Semesters (31.12.) zurückziehen. Diese
Frist garantiert nicht, daß man zu diesem Zeitpunkt noch in ein anderes Projekt desselben
Jahrgangs wechseln kann. Dies ist immer eine Einzelfallentscheidung.
· Independent Studies: Für die Anmeldung zu einem Modul der Form Independent Studies gibt
es ein gesondertes Formular, das in der PA-Geschäftsstelle erhältlich ist (s. Abschnitt 1.14).
· Abschlußarbeiten (Diplomarbeit, Bachelor-Report, Master Thesis): Für die Anmeldung zu
den Abschlußarbeiten gibt es ebenfalls ein gesondertes Formular, das in der PA-Geschäftsstelle erhältlich ist. Die Abschlußarbeit kann angemeldet werden, sobald alle anderen Prüfungsleistungen erbracht sind. Der PA kann auf begründeten Antrag eine vorgezogene
Anmeldung zulassen.
· Auslandssemester: Für z. B. im Rahmen eines Auslandssemester an einer anderen Universität
erbrachte Leistungen ist keine reguläre Modulanmeldung im Vorfeld nötig. Stattdessen
erfolgt im Anschluß im allgemeinen ein normales Anerkennungsverfahren (häufig wird
zudem vor dem Auslandsaufenthalt ein Lernkontrakt zwischen den/der Studierenden und dem
Auslandsbeauftragten geschlossen).
Ein Rücktritt von einer Modulanmeldung ist nach dem betreffenden Stichtag nur in begründeten
Härtefällen (z. B. Krankheit) möglich. Wird eine Prüfung trotz Anmeldung nicht wahrgenommen, gilt dieses Modul als nicht bestanden.
1.4. Bestehen/Nichtbestehen von Prüfungen
Wie bereits erwähnt, wird jedes Modul über eine Prüfung abgeschlossen. Für jedes bestandene
Modul wird ein studienbegleitender Leistungsnachweis (SBLN, ,,Schein``) ausgestellt, auf dem
(neben den bisher üblichen Angaben) auch die Kreditpunktzahl, die Prüfungsform und die
Modulkategorie notiert werden sollte.
- 6 Der SBLN wird von dem/r Veranstalter/in (= Prüfer/in) ausgestellt und der PA-Geschäftsstelle
übergeben (er darf dazu nicht dem/der betreffenden Studierenden ausgehändigt werden). Veranstalter/in (Prüfer/in) können alle Personen sein, die das Recht haben, selbständige Lehre durchzuführen (Hochschullehrer/innen, wissenschaftliche Assistent/innen, Lehrbeauftragte, ggf. weitere
Personen, die vom PA eine Prüfungsberechtigung erhalten haben).
Da alle SBLNs prüfungsrelevante Studienleistungen darstellen, werden die gesiegelten Originale
in der Prüfungsakte abgeheftet (die Studierenden bekommen eine Kopie ausgehändigt). Bei
mündlichen Prüfungen ist es naheliegend, das Protokollformular auf die Rückseite des SBLNFormulars zu drucken.
Um eine möglichst vollständige Prüfungsakte führen zu können, ist auch für nicht bestandene
Module ein SBLN (mit der Note ,,nicht bestanden``) auszufüllen -- ggf. unter Angabe der Anzahl
der gescheiterten punktuellen Prüfungsversuche (s. unten) sowie (bei mündlichen Prüfungen) des
jeweiligen Protokolls.
Zum Bestehen eines bestimmten Studienabschlusses sind bestandene Module im in der betreffenden PO genannten Umfang und Zuschnitt erforderlich.
Hat ein/e Student/in mehr Prüfungsleistungen erbracht (Module bestanden) als von der PO gefordert, kann er/sie (im Rahmen der in der PO genannten Randbedingungen) auswählen, welche
davon in den Abschluß eingebracht werden sollen. Dabei kann es vorkommen, daß in den
Modulbereichen mit Wahlpflichtanteilen (Theorie, Praxis, Anwendung, Nicht-Informatik) eines
der Module nur noch anteilig eingeht. Überzählige Module können auch zusätzlich auf dem
Zeugnis aufgeführt werden oder (sofern die jeweiligen Randbedingungen erfüllt sind) in den
nachfolgenden Studienabschnitt eingebracht werden (Module können allerdings weder mehrfach
noch anteilig in verschiedenen Studienabschnitten eingebracht werden).
Bestandene Module können nicht wiederholt werden.
Für die Prüfungswiederholung gelten folgende Regeln:
· Werden nicht-punktuelle Prüfungsleistungen (Übungsaufgaben, Referate, Hausarbeiten, etc.)
als nicht ausreichend bewertet, können sie bis zu zweimal wiederholt werden (jede solche
Wiederholung geht i. d.R. mit einer Wiederholung des betreffenden Moduls einher) .
· Werden punktuelle Prüfungsleistungen (Fachgespräche, mündliche Prüfungen, etc.) als nicht
ausreichend bewertet, können sie bis zu dreimal wiederholt werden (für jede Belegung des
betreffenden Moduls kann es maximal zwei solche Prüfungsversuche geben).
· Jedes Modul darf maximal dreimal belegt werden.
Gescheiterte Prüfungsversuche werden nicht im Zeugnis aufgeführt.
In der DPO'03 ist die Nacharbeitungszeit bei nicht bestandener Abschlußarbeit nicht festgelegt
worden. Über die Nacharbeitungsfrist entscheidet der DPA im Einzelfall.
Werden bei einer Prüfung unerlaubte oder nicht genannte Hilfsmittel verwendet (z. B. nicht offengelegte Literaturquellen, Abschreiben von Lösungen anderer), kann dies als Täuschungsversuch
gewertet werden und zum Ausschluß von der Prüfung führen. Das Modul wird damit als ,,nicht
bestanden`` gewertet. Aufgedeckte Täuschungsversuche werden dem DPA mitgeteilt und in der
Prüfungsakte des/der Betreffenden vermerkt. Im Wiederholungsfall wird der/die Betreffende zu
einer Anhörung vor den DPA oder eine/n von diesem Beauftragte/n geladen.
- 7 1.5. Notenberechnung
Für Module können Drittelnoten vergeben werden.
Bei der Bildung der Abschlußnote wird das arithmetische Mittel der Modulnoten gewichtet mit
der CP-Zahl gebildet (nur auf der Basis der benoteten Module). Das Ergebnis wird auf eine
Nachkommastelle gerundet (also z. B. 1,549999 1,5 bzw. 1,55 1,6) und dann gemäß folgender Tabelle interpretiert (entnommen aus AT-DPO):
Deutsche Note Deutsche Definition ECTS-Grade ECTS-Definition
1,0 - 1,2 ausgezeichnet A excellent
1,3 - 1,5 sehr gut B very good
1,6 - 2,5 gut C good
2,6 - 3,5 befriedigend D satisfactory
3,6 - 4,0 ausreichend E sufficient
1.6. Gruppenarbeit
Alle Prüfungsleistungen können als Gruppenarbeit erbracht werden. Bei jeder Gruppenarbeit
muß die individuelle Leistung erkennbar (und ggf. ausgewiesen) sein.
1.7. Struktur des Studienangebots, Modulnummer
Die Modulnumerierung ist eine Fortschreibung der bisherigen VAK-Nummern, jedoch gibt es
keinen eigenen Nummernraum mehr für das Grundstudium (die Grundlagenmodule). Die Nummer besteht weiterhin aus drei Komponenten (jetzt Modulbereich, Modulteilbereich, Modul). Die
Nummernräume sind weitgehend kompatibel mit den bisherigen, wurden aber geeignet erweitert
und umsortiert, um aussagekräftiger zu sein (Beispiel: aus 741 für Rechnernetze1 wird 704.01.
Die VAK-Nummer ergibt sich dann zu 03-704.01).
· Die erste Ziffer gibt den Modulbereich an. Es gibt die folgenden Modulbereiche:
- Theorie (Mathematik und Theoretische Informatik, 6),
- Praxis (Praktische und Technische Informatik, 7),
- Anwendung (Angewandte Informatik, einschließlich Informatik und Gesellschaft, 8),
- Projekte (9), und
- Nicht-Informatik (normalerweise Angebote anderer SGe, keine explizite Modulnummer
vergeben).
· Die zweite/dritte Ziffer geben den Modulteilbereich an (thematische Gliederung des Lehrangebots, z. B. wichtig für die Studienberatung). Die angegebenen Modulteilbereiche sind
gemäß unserer bisherigen Gliederung fortgeschrieben worden (die vorgenommene Umsortierung stellt eine bessere inhaltliche Gruppierung dar). In jedem Modulteilbereich soll es ein
gewisses regelmäßiges Lehrangebot geben.
- 8 · Die vierte/fünfte Ziffer bezeichnen das konkrete Modul innerhalb des betreffenden Teilbereichs. Für die Lernziele/Inhalte der regelmäßig wiederkehrenden Module (insbesondere
Pflichtmodule, aber auch viele Wahlpflichtmodule) gibt es Kurzbeschreibungen, die bei
Bedarf fortgeschrieben werden (siehe http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info).
Die Modulnummer soll nur wiederverwendet werden, wenn sich dahinter auch im wesentlichen derselbe Inhalt verbirgt.
Die folgende Tabelle stellt das alte und das neue Numerierungsschema einander gegenüber:
Alt Neu Modulteilbereich
6 Theorie
51 600 Mathematik
52 601 Einführung in die Theoretische Informatik
61 602 Algorithmen- und Komplexitätstheorie
62 603 Formale Sprachen
63 604 Theorie der Programmierung
69 699 Spezielle Gebiete der Theoretischen Informatik
7 Praxis
53,54 700 Einführung in die Praktische Informatik
71 701 Rechnerarchitektur
72 702 Betriebssysteme
73 703 Datenbanksysteme
74 704 Rechnernetze
76 705 Programmiersprachen und Übersetzer
78 706 Softwaretechnik
79 707 Sichere Systeme
75 708 Grafische Datenverarbeitung
79 709 Bildverarbeitung
77 710 Künstliche Intelligenz
79 711 Kognitive Systeme
79 712 Robotik
79 799 Spezielle Gebiete der Praktischen Informatik
8 Anwendung
55, 56 800 Einführung in die Angewandte Informatik
81 801 Gestaltung soziotechnischer Systeme
82 802 Informationstechnikmanagement
83 803 Informatik und Gesellschaft
86 804 Medieninformatik
86 805 Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik
86 806 Produktionsinformatik
89 899 Spezielle Gebiete der Angewandten Informatik
Pflichtmodule werden im Allgemeinen jährlich angeboten. Die regelmäßig angebotenen WPModule können der 4-Semester-Planung (siehe http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info) entnommen werden; sie werden oft alle 2 oder 4 Semester angeboten. Darüber hinaus gibt es noch unregelmäßig angebotene Module.
1.8. Kreditpunkte (CP)
Die für ein Modul vergebenen Kreditpunkte sollen sich in etwa nach dem studentischen Aufwand
richten (wie bereits erwähnt 25-30 Zeitstunden pro Kreditpunkt). Folgende Zuordnung zu Semesterwochenstunden/LV-Typen ist üblich:
- 9 2 VL 2 CP
2 SE 4 CP
4 K = 2 VL + 2 UE 6 CP
6 K = 4 VL + 2 UE 8 CP
Für Sonderfälle gibt es ggf. eine andere Zuordnung.
1.9. Modulkategorien
Die Module werden in drei verschiedene Kategorien eingeordnet: Grundlagenmodul (G) bedeutet
im wesentlichen, daß der Inhalt auf dem Level von typischen Grundstudiums-LVs ist -- umfaßt
also im wesentlichen die Pflicht-Module und einige WP-Module, die spezifisch auf die ersten vier
Semester zugeschnitten sind (siehe Abschnitte 2 und 3). Aufbaumodule (A) sind Lerneinheiten,
die auf dem Level von typischen Hauptstudiums-LVs sind und inhaltlich direkt auf Grundlagenmodulen aufsetzen; Vertiefungsmodule (V) bauen im Allgemeinen auf Aufbaumodulen oder anderen Vertiefungsmodulen auf. Inhaltlich sind Aufbaumodule häufig breiter angelegt, Vertiefungsmodule spezieller.
Im Hauptstudium Informatik (Diplom-SG) wie auch im Master-SG Informatik müssen mindestens 18 CPs in Vertiefungsmodulen erbracht werden, Grundlagenmodule können nur noch im
Bereich freie Wahlpflicht belegt werden (siehe Abschnitt 1.13 für weitere Einschränkungen).
1.10. Voraussetzungen
Ein Modul kann sich (in verschiedenem Umfang) auf das Wissen aus anderen Modulen beziehen.
Daher können zwei Stufen von Voraussetzungen unterschieden werden (die im LV-Verzeichnis
ausgewiesen sein sollen);
· Inhaltliche Voraussetzung: Dies ist der Normalfall einer Spezifikation von Voraussetzungen.
Der/die VeranstalterIn setzt die Inhalte des angegebenen Moduls voraus, nimmt aber keine
Überprüfung vor. Den Studierenden ist es damit formal freigestellt, das Modul auch ohne die
geforderte Voraussetzung zu besuchen; es wird aber i.d.R. davon abzuraten sein.
· Formale Voraussetzung: Der/die VeranstalterIn behält sich vor zu überprüfen, ob die angegebene Voraussetzung erfüllt ist. Dies kann durch Vorlage des betreffenden SBLNs oder (falls
der SBLN nicht vorliegt) auch durch ein Gespräch (über den Inhalt des Moduls) geschehen.
Formale Voraussetzungen sollen sparsam verwendet werden (so können z. B. Aufbau-/Vertiefungsmodule bestimmte Grundlagenmodule zur formalen Voraussetzung haben).
Infolge ihrer zentralen Rolle innerhalb des SGs Informatik sollen die folgenden LVs nur in der
angegebenen Reihenfolge absolviert werden:
PI1 PI2 SW-Projekt Projekt
1.11. Sprache des Lehrangebots
Module können in Deutsch oder Englisch angeboten werden. In den späteren Studienphasen wird
das Angebot englischsprachiger Module zunehmen. Pflichtmodule sollen in Deutsch angeboten
werden.
- 10 1.12. Informatik-Wahlpflicht (Informatik-WP)
Die CP für Informatik-WP sind dazu gedacht, sich nach Wunsch in den Bereichen Theorie/Praxis/Anwendung zu vertiefen. Für den 2. Studienabschnitt (ab 5. Semester) gibt es dazu seit langem ein reichhaltiges Angebot (in Form von Aufbau- und Vertiefungsmodulen).
Im Grundstudium sollte Informatik-WP im 3./4. Semester belegt werden. Spezielle WP-Grundlagen-Module sind dafür im Aufbau. Beispiele können sein: Proseminare, Überblicks-LVs über
bestimmte Themenfelder des Hauptstudiums, Praktika, etc. -- aber auch Module aus dem SG
Mathematik. Die Wahl einer weiteren Fachinformatik als Informatik-WP im Grundstudium ist
möglich, wird aber nur empfohlen, wenn ein inhaltliches Interesse daran besteht. Des weiteren
können auch geeignete Aufbau-Module für Studierende im 3./4. Semester geöffnet werden.
Die als Informatik-WP gewählten Module sind benotet.
1.13. Freie Wahlpflicht (freie WP)
Im Bereich freie WP können im Prinzip alle offiziellen Lehrangebote der Uni Bremen belegt werden, für die mindestens eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigt wird und für die CP erlangt werden können (Ausnahmen: s. unten). Dies können z. B. sein:
· Einführungen/Überblicksveranstaltungen aus anderen SGen (mit oder ohne Informatikbezug),
ggf. (bei entsprechenden Voraussetzungen) natürlich auch weiterführende LVs.
· Anerkennung von LVs aus einem früheren Studium eines anderen Fachs.
· LVs im Bereich ,,General Studies`` (Erwerb sogenannter ,,Soft Skills``, z. B. Präsentationstechniken, Projektmanagement, Sprachen (Nicht-Muttersprache), Forschungsmethodik, ...).
· Informatikspezifische LVs zum Erwerb bestimmter Fertigkeiten, z. B. Systemadministrationspraktikum, UNIX-Tools, etc. (Bisher gibt es in diesem Bereich allerdings nur ein sehr eingeschränktes Angebot.)
· Natürlich auch ,,normale`` Informatik-Module.
Für die Anrechnung von LVs im Bereich freie Wahlpflicht gibt es allerdings auch Grenzen: Nicht
angerechnet werden können alle Lehrangebote, die eine weitgehende inhaltliche Überschneidung
mit anderen prüfungsrelevant belegten Modulen aufweisen. Das heißt insbesondere:
· Informatik-/,,EDV``-Einführungen in anderen SGen sind nicht anrechenbar (i. d.R. auch keine
reinen Einführungen in eine Programmiersprache oder in ein konkretes Softwareprogramm).
· Die Anrechenbarkeit von Mathematik-Grundlagen-LVs für andere SGe muß im Einzelfall
entschieden werden.
· Grundlagenmodule der Informatik sind im Hauptstudium nur anrechenbar, sofern sie nicht
integraler (wenn auch ggf. nicht prüfungsrelevanter) Bestandteil des Grundstudiums
waren/sind (für Studierende, die nach DPO'93 begonnen haben, sind also ThI1, IuG1, PI3,
Mathe4, Proseminar aus der DPO'93 nicht im Hauptstudium anrechenbar).
· In allen Zweifelsfällen bitte beim DPA nachfragen.
Die CP für freie WP können immer unbenotet eingebracht werden, selbst wenn auf dem SBLN
eine Note draufsteht. Alle unbenotet eingebrachten SBLNs werden bei der Berechnung der
Gesamtnote nicht berücksichtigt (die Gesamtpunktzahl wird in der Rechnung entsprechend
- 11 reduziert).
Im Grundstudium sollte die freie WP sinnvollerweise im 3. Semester begonnen werden: Erstens
hat man zu diesem Zeitpunkt bereits ein gewisses Grundwissen in Informatik, zweitens gibt es im
Studienplan des 3. Semesters etwas ,,Luft`` für diesen Zweck und drittens werden im WiSe typischerweise Erstsemester-LVs in anderen Fächern angeboten, die einen Einstieg in fremde Disziplinen ermöglichen.
1.14. Independent Studies
Studienleistungen können auch in der Form ,,Independent Studies`` erbracht werden. Dabei handelt es sich um Einzelabsprachen zwischen einem Lehrenden und einem Studierenden über eine
Prüfungsleistung, die i.d.R. in Form einer Hausarbeit (ggf. mit praktischen Anteilen) erbracht
wird. Die Möglichkeit zur Vereinbarung von Independent Studies wird im Allgemeinen nicht
explizit im VL-Verzeichnis ausgewiesen. Alle prüfungsberechtigten Personen sind berechtigt,
Independent Studies auszugeben.
Independent Studies können für Theorie/Praxis/Anwendung-WP angerechnet werden, sie können
nicht Pflichtkurse oder Projekte ersetzen. Um Wildwuchs zu vermeiden, gibt es Grenzen der
Anrechenbarkeit von Independent Studies:
· Diplom-SG (Grundstudium): Keine Independent Studies.
· Diplom-SG (Hauptstudium): Insgesamt 16 CP anrechenbar, max. 8 CP pro Modulbereich
(ThI/PI/AI).
· Bachelor/Master-SG: Insgesamt 8 CP anrechenbar.
Angebote für Independent Studies können einen Umfang von 4 CP oder 8 CP haben. Für 4 CP
sollte die Arbeit in etwa einen Umfang von 20 Seiten haben, bei 8 CP ca. 40 Seiten (bei Gruppenarbeiten entsprechend länger). Independent Studies können naheliegenderweise nicht über eine
mündliche Prüfung erbracht werden.
Durch Independent Studies ist auch ein geordneter Projektabbruch (i.d.R. nach einem Jahr) abrechenbar (max. 8 CP, unter Vorlage einer Hausarbeit über die geleistete Projektarbeit).
Die Anmeldung einer Independent Study erfolgt über ein gesondertes Formular.
In jedem Modulteilbereich erhalten Independent Studies die Modulnummern xxx.30 (8 CP) sowie
xxx.31 und xxx.32 (je 4 CP).
Um eine gewisse Vergleichbarkeit zu gewährleisten, erbittet die Studienkommission einmal pro
Jahr einen Bericht der Lehrenden über die durchgeführten Independent Studies.
1.15. Anerkennungsverfahren
Die Anerkennung von Prüfungsleistungen aus anderen Studiengängen/Universitäten wird von
einem ausgewiesenen Mitglied des DPA durchgeführt. Ein dafür benötigter Formularsatz kann in
der PA-Geschäftsstelle besorgt werden. Darin sollen alle beantragten Anerkennungen aufgeführt
werden (das Anerkennungsverfahren soll also nicht auf mehrere Schritte aufgeteilt werden).
Sind die anzuerkennenden Leistungen unbenotet, kann wie folgt verfahren werden:
- 12 · Sofern es sich nicht um den Inhalt von Pflichtmodulen handelt, kann die Prüfungsleistung
unbenotet als freie WP anerkannt werden.
· Die Prüfungsleistung kann mit der Note ,,ausreichend`` anerkannt werden.
· Eine im Zuge der Prüfungsleistung erzielte, aber nicht offiziell ausgewiesene Note kann u. U.
von dem betreffenden SG/der betreffenden Universität auf Nachfrage nachgetragen werden.
2. Besondere Hinweise für den Diplom-SG Informatik
2.1. Studienplan nach DPO'03
Sem. Theorie Praxis Anwendung Projekte Wahl
Mathe 1 8
ThI 1 6
1 PI 1 8 Propädeutik 2 306
PI 2 6
TeI 1 8
2 Mathe 2 8 6 freie WP 2 30
Fachinformatik
PI 3 6
TeI 2 8
3 freie WP 4 306
Inf.-WP 6
freie WP 6
4 12 30
Wahlpflicht 6 IuG 6 SW-Projekt
Inf.-WP 18
freie WP 14
5-8 Wahlpflicht 12 Wahlpflicht 24 Wahlpflicht 12 Projekt 40 120
9 Diplomarbeit 30 30
Erläuterungen:
· Die Zahlenangaben stehen für Kreditpunkte (CP).
· Die Module Fachinformatik und SW-Projekt erstrecken sich über zwei Semester, das Projekt
über vier Semester.
· Der Eintrag Wahlpflicht (WP) steht für beliebige Module aus dem Wahlpflicht-Katalog des
jeweiligen Modulbereichs. Der Eintrag Informatik-WP steht für beliebige Module aus den
Wahlpflicht-Katalogen der Modulbereiche Theorie, Praxis, Anwendung. Einschränkungen
zur freien Wahlpflicht sind in Abschnitt 1.13 beschrieben.
· Die Aufteilung der Module für freie Wahlpflicht und Informatik-Wahlpflicht auf die Semester
ist willkürlich getroffen worden.
· Zu den beiden Modulen Informatik und Gesellschaft und Wahlpflicht Theorie im Grundstudium wird es in der Regel Angebote im WiSe und im SoSe geben -- aus kapazitiven Gründen
werden allerdings die Angebote im SoSe üblicherweise überwiegen.
· Die Wahlpflichtmodule im Hauptstudium (mit Ausnahme freie Wahlpflicht) müssen Aufbauoder Vertiefungsmodule sein; davon müssen mindestens 18 CP aus benoteten
- 13 Vertiefungsmodulen im Bereich Theorie/Praxis/Anwendung stammen. 4 Aufbau-/Vertiefungsmodule müssen im Hauptstudium über benotete mündliche Prüfungen abgedeckt werden. Diese Module sollen jeweils mind. 4 CP umfassen und aus mindestens zwei verschiedenen der Bereiche Theorie/Praxis/Anwendung/Nicht-Informatik stammen -- davon ist nur
eines außerhalb der Informatik zulässig.
· Die Vordiplomnote wird über die 120 CP des Grundstudiums gebildet; die Diplomnote wird
über die 120 CP des Hauptstudiums sowie die Diplomarbeit gebildet (ggf. reduziert um die
unbenoteten Module in freier WP). Die Note ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der
mit CPs gewichteten Modulnoten, dabei zählt die Diplomarbeit doppelt.
2.2. Gültigkeit
Die Diplomvorprüfung legt nach DPO'03 ab,
a) wer ab Beginn des Wintersemesters 2003/2004 als Erstsemester oder Fortgeschrittene/r
immatrikuliert ist.
b) wer das Informatik-Studium im Studienjahr 2002/2003 begonnen hat und nicht auf
Antrag bis zum 31.3.2004 gegenüber dem Prüfungsausschuss unwiderruflich entscheidet,
die Diplomvorprüfung nach der DPO'93 ablegen zu wollen.
Alle anderen Studierenden im Grundstudium legen ihre Diplomvorprüfung nach der DPO'93
ab, sofern sie nicht auf Antrag bis zum 31.3.2004 gegenüber dem Prüfungsausschuss unwiderruflich erklären, dass sie die Diplomvorprüfung nach der DPO'03 ablegen wollen.
· Die Diplomprüfung legt nach DPO'03 ab,
a) wer das Informatik-Studium ab dem Studienjahr 2001/2002 begonnen hat,
b) alle weiteren Studierenden, sofern sie dies auf Antrag bis zum 31.3.2004 gegenüber dem
Prüfungsausschuss unwiderruflich erklären -- und sofern sie sich noch nicht zur Diplomprüfung nach DPO'93 angemeldet haben (typischerweise vor der 3. mündlichen Prüfung).
2.3. Übergangsregelung DPO'93 <-> DPO'03
Für jene, die Prüfungsleistungen nach der jeweils anderen als der für sie gültigen DPO erbracht
haben, gelten die unter http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info zu findenden
Übergangsregeln. Darin ist beschrieben, welche Prüfungsleistungen der DPO'93 wie für die
DPO'03 angerechnet werden können (und umgekehrt).
3. Besondere Hinweise für den Bachelor-/Master-SG Informatik
3.1. Status der PO
Die PO ist von der senatorischen Behörde im Nov. 2002 vorläufig genehmigt worden. Das
Akkreditierungsverfahren steht noch aus. Um kompatibel mit entsprechenden Regelungen in der
DPO'03 zu sein, hat der Prüfungsausschuß am 14.1.2004 einige Ausführungsbestimmungen
erlassen, die in eine zukünftige überabeitete Fassung der PO einfließen sollen (näheres s. unten).
- 14 3.2. Studienplan Bachelor
Sem. Theorie Praxis Anwendung Projekte Wahl
Mathe 1 8
ThI 1 6
1 PI 1 8 Propädeutik 2 306
PI 2 6
TeI 1 8
2 Mathe 2 8 6 freie WP 2 30
Fachinformatik
PI 3 6
TeI 2 8
3 freie WP 4 306
Inf.-WP 6
freie WP 6
4 12 30
Wahlpflicht 6 IuG 6 SW-Projekt
Projekt Inf.-WP 10
(inkl. Bach.Rep.) freie WP 6
5-6 Wahlpflicht 6 Wahlpflicht 12 Wahlpflicht 6 20 60
Erläuterungen:
· Die Zahlenangaben stehen für Kreditpunkte (CP).
· Die Module Fachinformatik, SW-Projekt und Projekt erstrecken sich über zwei Semester.
· Der Eintrag Wahlpflicht (WP) steht für beliebige Module aus dem Wahlpflicht-Katalog des
jeweiligen Modulbereichs. Der Eintrag Informatik-WP steht für beliebige Module aus den
Wahlpflicht-Katalogen der Modulbereiche Theorie, Praxis, Anwendung. Einschränkungen
zur freien Wahlpflicht sind in Abschnitt 1.13 beschrieben.
· Die Aufteilung der Module für freie Wahlpflicht und Informatik-Wahlpflicht auf die Semester
ist willkürlich getroffen worden.
· Zu den beiden Modulen Informatik und Gesellschaft und Wahlpflicht Theorie im 3./4. Semester wird es in der Regel Angebote im WiSe und im SoSe geben -- allerdings werden die
Angebote im SoSe aus kapazitativen Gründen überwiegen.
· Die Wahlpflichtmodule im 5./6. Semester (mit Ausnahme freie Wahlpflicht) müssen Aufbauoder Vertiefungsmodule sein (letztere können natürlich nur gewählt werden, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind). Zwei dieser Wahlpflichtmodule müssen über benotete
mündliche Prüfungen abgedeckt werden. Diese Module sollen jeweils mind. 4 CP umfassen
und aus mindestens zwei verschiedenen der Bereiche Theorie/Praxis/Anwendung/NichtInformatik stammen, s. die unten angegebenen Ausführungsbestimmungen.
· Die Gesamtnote ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der mit CPs gewichteten Modulnoten (über alle 180 CP, ggf. reduziert um die unbenoteten Module in freier WP).
3.3. Ausführungsbestimmungen des PA
Da die vorläufige Genehmigung der Bachelor-PO bereits ein Jahr vor der Genehmigung der
DPO'03 erfolgte, ist sie zur Zeit leider auf einem älteren Stand. Es ist beabsichtigt, sie zum
nächstmöglichen Zeitpunkt wieder an die DPO'03 anzugleichen. Damit wir in der Übergangszeit
nicht mit unterschiedlichen Regelungen für Diplom-Studierende und Bachelor-Studierende arbeiten müssen, hat der PA am 14.1.2004 Ausführungsbestimmungen beschlossen, die diese
- 15 Angleichung vorwegnimmt:
· Die beiden geforderten mündlichen Prüfungen müssen benotet sein, jeweils mind. 4 CP
umfassen und aus mindestens zwei verschiedenen der Bereiche Theorie/Praxis/Anwendung/Nicht-Informatik stammen,
· Die ,,Freischußregelung`` wird gestrichen.
3.4. Bachelor-Projekte innerhalb von Diplomprojekten
Solange es nur wenige Studierende im Bachelor-SG Informatik gibt (z.Zt. ca. 20-30 pro Jahrgang) und im Diplom-SG Informatik so große Überlast herrscht, ist für Bachelor-Studierende
eine ausreichende Vielfalt bei der Projektwahl nur dadurch zu erzielen, daß zweijährige Diplomprojekte auch für die Bachelor-Studierenden geöffnet werden. Dafür gibt es zwei Alternativen:
· Bachelor-Studierende können das gesamte Projekt durchlaufen (die überzähligen Punkte können z. B. in der freien Wahlpflicht und der Informatik-Wahlpflicht oder im ggf. anschließenden Master-Studium abgerechnet werden -- der erste Fall setzt natürlich ein 8-semestriges
Bachelor-Studium voraus, z. B. infolge eines Teilzeitstudiums).
· Bachelor-Studierende können sich im Prinzip auch auf das erste Jahr eines Diplom-Projekts
beschränken. Das setzt allerdings voraus, daß die Projektorganisation darauf abgestimmt ist
(z. B. Realisierung einer Prototypimplementierung bereits im ersten Jahr, Zwischenbericht,
etc.):
- Lehrende sollten daher bereits bei der Projektvorstellung im Rahmen von PROBE auf
eine solche Möglichkeit hinweisen.
- Bachelor-Studierende sollten sich rechtzeitig erkundigen, ob das gewünschte Projekt
diese Möglichkeit bietet.
Des weiteren sollte rechtzeitig (gegen Anfang des letzten Semesters des Bachelor-Projekts)
mit den Betreuern über das Thema des Bachelor-Reports gesprochen werden (der naheliegenderweise im Projektkontext und in den letzten Wochen der Projektlaufzeit verfaßt werden
sollte).
3.5. Start des Master-SG Informatik
Der Master-SG Informatik wird voraussichtlich zum WiSe'05/06 gestartet. Er wird zulassungsbeschränkt sein. Die Zulassungsordnung ist unter http://studienzentrum.informatik.uni-bremen.de/info zu finden.
Hints for the examination computer science 2003 (Diploma/Bachelor) Hinweise zur Prüfungsordnung Informatik 2003 (Diplom/Bachelor)

 



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