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Textalternate  Konkretisierung von Prüfungsmodalitäten (Juli 2006)
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Konkretisierung von Prüfungsmodalitäten
Prüfungsausschuß Informatik
26.07.2006
Aus aktuellem Anlaß erscheinen folgende Konkretisierungen der Prüfungsmodalitäten angebracht:
Übungen+Fachgespräch vs. mündliche Prüfung
Für Aufbau-/Vertiefungsmodule der Form Kurs oder Vorlesung (mit oder ohne Übung) besteht
bekanntlich die Alternative zwischen einer Prüfungsleistung auf Basis von (i.d.R.) Übungsaufgaben und Fachgespräch einerseits und einer (punktuellen) mündlichen Prüfung andererseits1. Der
Stoff der mündlichen Prüfung schließt den Stoff der Übungen selbstverständlich mit ein (sonst
könnte man über eine mündliche Prüfung natürlich nicht die volle CP-Zahl gutgeschrieben
bekommen). Um sich auf die Prüfung optimal vorzubereiten, wird daher im allgemeinen empfohlen, daß auch Studierende, die eine mündliche Prüfung machen wollen, am Übungsbetrieb teilnehmen. Es gibt allerdings auch gegenteilige Entwicklungen:
- Nicht bei allen Übungsformen bietet sich diese Zweigleisigkeit an (z. B. Entwicklung einer
größeren Hausarbeit/Fallstudie).
- Kapazitätsprobleme bei den Lehrenden haben in den letzten Semestern dazu geführt, daß in
einigen LVs eine frühzeitige Entscheidung zwischen Übungsbetrieb und mündlicher Prüfung
gefordert wurde (da Korrekturaufwand und Prüfungsaufwand als Doppelarbeit angesehen
wurde).
- Einige Stimmen kritisieren auch, daß eine späte Entscheidung de facto einen impliziten
zusätzlichen Prüfungsversuch bewirken kann (ein Studierender hat nicht die erforderlichen
Mindestpunkte bei den Übungen erreicht und macht nun statt dessen eine mündliche Prüfung).
Empfehlung: Die genauen Prüfungsmodalitäten sollen natürlich auch weiterhin Gegenstand der
Scheinverhandlungen sein. Insofern muß es keine einheitliche Lösung für dieses Problem geben.
Allerdings wird empfohlen, daß (sofern es die Übungsform zuläßt, also i.d.R. bei regelmäßigen
Übungszetteln) eine Entscheidung für eine Prüfungsform frühestens zur Modulanmeldung gefällt
werden muß. Das ermöglicht es den Studierenden, zumindest in den Übungsbetrieb zu ,,schnuppern``, bevor sie sich entscheiden müssen. Alternativ kann auch vereinbart werden, daß die Entscheidung erst bei Festlegung des konkreten Prüfungs-/Fachgesprächstermins getroffen werden
muß.
1 Bei anderen LV-Formen (z. B. Seminaren oder Praktika) werden dagegen keine mündlichen Prüfungen
angeboten, da der ,,Übungsbetrieb`` im Vordergrund der Veranstaltung steht. Bei Grundlagenmodulen sind
mündliche Prüfungen nur in Ausnahmefällen vorgesehen.
- 2 -
Verschieben von Prüfungsterminen, Nichterscheinen
Mit der Anmeldung zu einem Modul meldet man sich automatisch auch zu einem Prüfungsversuch in dem Modul an. Zur Zeit werden die konkreten Termine für mündliche Prüfungen und
Fachgespräche mehr oder weniger individuell mit dem/der Prüfenden vereinbart (d. h. ohne eine
formale Anmeldung im Prüfungsamt)2. Dennoch sind die vereinbarten Prüfungstermine verbindlich. Mit anderen Worten: Eine Verschiebung des Prüfungstermins ist nur im Vorfeld und unter
Nennung gewichtiger Gründe möglich. Bei Erkrankung ist ein Attest vorzulegen. Bei Nichterscheinen gilt die Prüfung als nicht bestanden.
Ein erster Prüfungstermin muß bis zum Ende der auf das Modulende folgenden veranstaltungsfreien Zeit angeboten werden. Wurde die Prüfung nicht bestanden (oder kein Termin innerhalb
dieses Zeitraums vereinbart), so besteht die Möglichkeit, einen zweiten Termin (der auch im Folgesemester liegen kann) wahrzunehmen.
Zusammenfassend:
- Wer sich für ein Modul anmeldet, es aber abbricht, zu einem vereinbarten Prüfungstermin
nicht erscheint oder die Prüfung wahrnimmt aber nicht besteht, ist 1x durchgefallen.
- Wer zusätzlich einen zweiten vereinbarten Prüfungstermin nicht wahrnimmt oder nicht
besteht, ist 2x durchgefallen.
Länge von mündlichen Prüfungen
Gemäß PO beträgt die Länge von mündlichen Prüfungen 20-30 Minuten. Mit anderen Worten:
Studierende haben formal den Anspruch, innerhalb dieses Zeitraums geprüft zu werden. Kürzere
Prüfungen (wenn bereits offensichtlich ist, daß die Leistungen nicht ausreichend sind) oder längere Prüfungen (wenn noch nicht klar wurde, ob die Leistungen ausreichend sind), können dennoch sinnvoll sein, sollten aber ggf. in Absprache mit dem/der Studierenden erfolgen.
SBLNs für mündliche Prüfungen
Da es immer wieder diesbezügliche Nachfragen gibt: Mündliche Prüfungen nach PO'03 sind
lediglich eine von vielen möglichen Prüfungsformen zum Abschluß eines Moduls. Wie bei allen
anderen Formen muß die erbrachte Leistung über ein SBLN-Formular bescheinigt werden. Dieses Formular soll alle für das Prüfungsamt wichtigen Informationen über das betreffende Modul
enthalten (z. B. auch die Modulkategorie und die CP-Zahl). Das Prüfungsamt fertigt davon auch
eine Kopie für den/die Studierende/n an. Da bei mündlichen Prüfungen zudem ein Protokoll
geführt werden muß, bietet es sich an, das Protokollformular auf die Rückseite des Scheins zu
drucken, was einerseits sicherstellt, daß beide Informationen beisammen bleiben und dennoch ein
einfaches Kopieren der Vorderseite ermöglicht. Dazu können dann natürlich nicht die vorgedruckten Original-SBLN-Formulare verwendet werden, da diese auf der Rückseite einige Hinweise zum Ausfüllen enthalten.
2 Dies wird sich bei Einführung eines digitalen Prüfungsverwaltungssystem wie FlexNow voraussichtlich
ändern.
- 3 -
Fristen für Leistungsnachweise
In den letzten Jahren hat es immer wieder Fälle gegeben, in denen die Leistungsnachweise erst
Monate (wenn nicht gar Jahre) nach Ende der Veranstaltung ausgestellt wurden. Das mag zum
Teil organisatorische Gründe gehabt haben (so gibt es einige LVs, bei denen die vorausgefüllten
Scheinformulare von den Studierenden bereitgestellt werden, was wohl nicht immer zeitnah
geschieht). Ein häufiger Grund sind jedoch (nicht zuletzt überlastbedingte) Verzögerungen bei
der Korrektur von schriftlichen Studienleistungen wie Übungszetteln oder Seminarausarbeitungen.
Nicht selten kommt es durch die Verzögerungen für die Studierenden zu erheblichen Problemen
(z. B. bei Bafögabrechnungen oder der Frage, ob man im Folgesemester auf Verdacht hin einen
weiteren Kurs belegen muß, da das Bestehen des vorigen noch nicht gesichert ist), die letztlich
sogar zu Studienzeitverlängerungen führen können. Die diversen für uns relevanten POs sehen
für die Bewertung von Prüfungsleistungen eine Frist von höchstens 3-4 Wochen vor. Alle Lehrenden werden hiermit aufgefordert, diese Fristen ernst zu nehmen und ihre Lehrveranstaltungen
in Zukunft so zu organisieren, daß die Bewertung der Prüfungsleistungen spätestens zum 1.11.
(für LVs des Sommersemesters) bzw. zum 1.5. (für LVs des Wintersemesters) abgeschlossen werden können.
Sofern für Bafögbescheinigungen oder Stipendiumsanträge bereits im Vorfeld das Bestehen eines
Moduls bescheinigt werden muß, kann dies durch eine Vorabbescheinigung geschehen (z. B. als
Email an U. Bormann bzw. W. Bruns).
Mindestbearbeitungszeit von Abschlußarbeiten
Aus gegebenem Anlaß soll auch noch einmal darauf hingewiesen werden, daß Abschlußarbeiten
vor Beginn der eigentlichen Arbeit angemeldet werden müssen. Da die Themenstellung für den
Zweck einer Abschlußarbeit angemessen sein muß, ist es schwer vorstellbar, daß eine Arbeit in
weniger als der Hälfte der vorgesehenen Laufzeit fertiggestellt werden kann. Daher erscheint
eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten bei Diplomarbeiten/Masterarbeiten und 2 Monaten bei
Bachelor-Reports angemessen. Eine entsprechende Ausführungsbestimmung hat der PA bereits
am 15.7.2004 erlassen, die hiermit nochmals bekräftigt werden soll.
Keine Vergütung von Abschlußarbeiten
Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sind unbezahlte und unbezahlbare Studienleitungen.
Grundsätzlich ist die Bremer Informatik daran interessiert, daß Forschungsfragen aus allen gesellschaftlichen Bereichen aufgegriffen werden und Themen von Abschlußarbeiten sind. Es sollte
jedoch unterschieden werden zwischen jenem Teil der Fragestellung, der als Studienleistung zu
werten ist (also die Abschlußarbeit selbst), und jenem Teil, für den der/die Studierende eine
zweckorientierte Vergütung erhält (z. B. Job, Hilfskrafttätigkeit). Stipendien sind in diesem Sinne
nicht als zweckorientierte Vergütung zu betrachten.

Konkretisierung von Prüfungsmodalitäten (Juli 2006)
Konkretisierung von Prüfungsmodalitäten (Juli 2006)


 



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